LEADER/CLLD 2021-2027

Die neue Förderperiode
LEADER/ CLLD 2021-2027


Nach dem Erfolg des LEADER/CLLD-Programms in der letzten Förderperiode wird das Programm von 2021 bis 2027 fortgesetzt. Dabei wird auch in der neuen Förderperiode der fondsübergreifende Ansatz angewendet, sodass Projekte aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), dem Europäischen Fonds zur Entwicklung ländlicher Räume (ELER) oder dem Europäischen Sozialfonds (ESF+) gefördert werden können.

Maßnahmenschwerpunkte im Rahmen von LEADER/CLLD 

  • Maßnahmen der ländlichen Entwicklung inkl. Feuerwehrinfrastruktur und Schwimmbäder, Sportstätten, Förderung Radverkehr einschließlich Schnittstellen
  • Revitalisierung von Flächenreserven, Altlastensanierung
  • Förderung kulturelles und natürliches Erbe, Tourismus, kulturelle Infrastruktur
  • Direktvermarktung, lokale Lieferketten, Kleinstunternehmen
  • innovative Maßnahmen mit dem ESF+, u.a. soziale Innovation
  • Kooperationsprojekte (international, länder- und gebietsübergreifend)

Die neue Richtlinie

Anders als in der letzten Förderperiode soll es in der neuen Förderperiode statt unterschiedlicher Richtlinien für die einzelnen Fonds eine gesamtgültige Richtlinie mit verschiedenen Teilen für alle Fonds geben. Diese aktuelle Richtlinie ist derzeit noch nicht veröffentlicht, erste Informationen zu den Richtlinienbereichen stehen aber bereits hier zur Verfügung.

Der Wettbewerbsaufruf

Mit dem Wettbewerbsaufruf des Landes Sachsen-Anhalt für die Bildung und Anerkennung der neuen Lokalen Aktionsgruppen am 01. November 2021 fiel der Startschuss für die Lokalen Entwicklungsstrategien (LES). Die Strategien müssen spätestens bis zum 01. August 2022 eingereicht werden. Die Anforderungen an die LES gibt der offizielle Wettbewerbsaufruf vor.

Die Interessengruppe in der Region Unteres Saaletal und Petersberg

Auf einer Sitzung am 16.09.2021 gründete sich die Interessengruppe mit 18 Mitgliedern. Mit Stand vom 01.04.2022 sind bereits 28 Mitglieder der Interessengruppe Unteres Saaletal und Petersberg beigetreten. Mitglieder sind die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Region, Vertreter der Landkreise Saalekreis und Salzlandkreis sowie weitere 16 Mitglieder regionaler Wirtschafts- und Sozialpartner (WiSo) wie folgt: Vereine, gemeinnützige Gesellschaften, der regionale Bauernverband sowie Privatpersonen und UnternehmerInnen. Die Vertreterin dieser Interessengruppe gegenüber dem Land Sachsen-Anhalt ist die Leiterin der LAG USP, Birgit Haude.

Die Aufgabe der Interessengruppe besteht vorrangig darin, den Strategie- und Abstimmungsprozess zur Erarbeitung der LES zu begleiten. Spätestens zur Abgabe des Wettbewerbsbeitrages (zum 01.08.2022) muss sich der Verein (oder eine andere juristische Person des priv. Rechts) gegründet haben oder in Gründung befinden. 

Sie haben Interesse an der Mitwirkung und Gestaltung der Entwicklungsprozesse in der Region? Dann wenden Sie sich an die IG USP.

Die Teilnahmeerklärung für die IG erhalten Sie hier.

Die neue Lokale Entwicklungsstrategie

Die Lokale Entwicklungsstrategie (LES) wird mit Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds unterstützt. Träger ist der Landkreis Saalekreis. Auftragnehmer für die Region ist die Landgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH.

In der LES sind Schwerpunktthemen, Förderziele und -prioritäten festzulegen sowie zu begründen. Es ist darzustellen, mit welchen Maßnahmen die Region selbst gesteckte Ziele erreichen möchte. Die Region kann hier auf Erfahrungen aus zwei Förderperioden zurückgreifen. Es geht darum, Bewährtes aufzugreifen und zu qualifizieren, aber auch Neues, um den aktuellen Herausforderungen begegnen zu können, zu implementieren.

Die Erarbeitung erfolgt unter einer breiten Beteiligung der Akteure vor Ort. Hier werden aktuelle Verfahrensschritte veröffentlicht und über den fortlaufenden Prozess informiert.

Einreichen von Projektideen/Projekten zur Umsetzung ab 2023 bis 2027

Haben Sie bereits Projektideen für die Region? Dann können Sie diese für die neue Förderperiode und für die Aufnahme in die LES ab sofort einreichen. Dazu füllen Sie einfach das Projektblatt aus und schicken es an das LEADER-Management