Bundesweites LEADER-Treffen in Lüneburg

Austausch über zwei Tage

Die Deutsche Vernetzungsstelle Ländlicher Räume (DVS) lud LEADER-Akteure und -Akteurinnen zum bundesweiten Treffen vom 10. bis 11. Juni 2026 nach Lüneburg. Auch das Regionalmanagement der LAG Unteres Saaletal und Petersberg nahm an der Veranstaltung teil. 

Thematischer Schwerpunkt dieses Jahr waren die Perspektiven auf LEADER und die ländliche Entwicklung ab der neuen Förderperiode 2028. 

Im Workshop geleitet von Boris Lebedev von der Reinventing Society gab es Impulse zum Schöpfen von Zuversicht und Innovationsmut in Zeiten, in denen die Zukunft noch im Nebel zu liegen scheint. In kleinen Gruppen tauschten sich die Teilnehmenden über ihre Erfahrungen und Wünsche aus und präsentierten in vielfältiger Weise die Bedeutung von LEADER. Dies zeigte, wie wichtig die Förderung des ländlichen Raumes ist und wie bunt, kreativ und einfallsreich die Akteurinnen und Akteure sind, die für den Fortbestand der Förderung der dörflichen Gemeinschaften als attraktives Lebensumfeld kämpfen.

Am Nachmittag starteten die Teilnehmenden mit verschiedenen Exkursionen in die umliegenden LEADER Regionen Achtern-Elbe-Diek, Elbtalaue, Heideregionen Uelzen, Naturparkregion Lüneburger Heide und die Aktivregion Sachsenwald-Elbe. Vor Ort wurden erfolgreiche Projekte vorgestellt, welche den Austausch unter den Teilnehmenden aus den verschiedenen Bundesländern noch weiter angeregt haben. 

Am zweiten Tag stand die Zukunft von LEADER im Fokus. Sabrina Repp, MdEP, Michal Schmitz von Europabüro des Deutschen Landkreistages, Bernd Söntgerath aus dem BMLEH, Martina Weber aus dem Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium, Melanie Steinbacher von LEADER forum Österreich, Barbara Smith, Sprecherin der LEADER-Region in Baden-Württemberg und Dr. Hartmut Berndt aus der BALAG hielten Vorträge zu aktuellen Stand der Verhandlung für die neue Förderperiode ab 2028, anschließend gab es eine Diskussion, wie LEADER auch im künftigen EU-Haushalt ausreichend verankert werden kann.

Am Ende stand der Appell an alle LEADER-Regionen, auf die positiven Aspekte und Erfolgsgeschichten aufmerksam zu machen und einer breiten Öffentlichkeit sowie den Entscheidungsträgern von EU, Bund und Land zu verdeutlichen, was den ländlichen Regionen fehlen würde, wenn diese finanzielle Unterstützung wegfallen würde.  

 Neben dem Programm gab es die Möglichkeit sich mit bekannten und neuen Gesichtern auszutauschen. 

Weitere Informationen zum Treffen, der DVS und den kommenden Veranstaltungen finden Sie unter Die „Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume – für die Gemeinsame Agrarpolitik der EU“ – Startseite