Projekte

Die Projektarbeit steht bei LEADER im Mittelpunkt. Wenn Sie eine innovative Projektidee haben und an einer LEADER-Förderung interessiert sind, empfehlen wir eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit dem LEADER-Management.

Wir beraten Sie gerne über die Fördermöglichkeiten und unterstützen Sie bei der Projektentwicklung!

Modellregion

"Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen"

Der Salzlandkreis ist eine von 18 Modellregionen in Deutschland.

Am 12.09.2016 startete das vom Bundesministerium für Verkehr und digitale
Infrastruktur geförderte Modellprojekt "Langfristige Sicherung von Versorgung
und Mobilität in ländlichen Räumen". Im Rahmen dessen sollen zukunftsfähige
Standortkonzepte und Mobilitätsangebote entwickelt werden. Mit der Einbin-
dung möglichst vieler regionaler Akteure soll das Vorhaben in den nächsten
zwei Jahren dazu dienen, standort- und verkehrsplanerische Ansätze
zusammenzuführen.

Ziel des Modellprojektes ist es, die Erreichbarkeit von Angeboten der
Daseinsvorsorge an räumlich günstigen Standorten auf lange Sicht für das
Kreisgebiet zu gewährleisten. So sollen Lösungen erarbeitet werden, mit denen
die Bürgerinnen und Bürger auch abseits größerer Ortschaften ohne Probleme
die nächste Apotheke, Bank, Schule oder Kindertagesstätte erreichen können.

Weitere Informationen zum Modellprojekt finden sie hier.

Vertreter der beteiligten Kommunen und der beiden LEADER-Aktionsgruppen Fotos: Landgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Kooperationsprojekt

Kulturerlebnisroute Wettiner Weg

Mehr Besucher in die Regionen des nördlichen Saalekreises und nach Anhalt-Bitterfeld - nach Wettin-Löbejün, den Petersberg, Landsberg und Zörbig zu locken, ist erklärtes Ziel des touristischen Projektes „WettinerWeg“. Dieser soll als Rad-Erlebnis-Route konzipiert, verschiedene Sehenswürdigkeiten und
Ausflugsziele gemeindeübergreifend verbinden und interessante Einblicke in
Kultur und Geschichte der Region zwischen Saale und Mulde vermitteln. Für
die Umsetzung des Projektes im Rahmen von LEADER haben Mitte April 2018
die Gemeinde Petersberg, die Städte Wettin-Löbejün, Landsberg und Zörbig
gemeinsam mit den beiden beteiligten LEADER-Aktionsgruppen „Unteres
Saaletal und Petersberg“ sowie „Anhalt“ die Kooperationsvereinbarung unter-
zeichnet. Dazu erfolgte ein erstes Netzwerktreffen der Kommunen und der
weiteren Partner im Museum Petersberg. Inhalt der ersten Projektphase ist die
Erarbeitung eines Beschilderungsplanes sowie eines Marketingkonzeptes.
Letzteres soll gemeinsam mit den touristischen Anbietern aufgestellt werden
und aufzeigen wie deren Einbindung in die Routenführung erfolgen kann.

Projektträger und beteiligte LAG:
Stadt Zörbig und LAG Anhalt
Gemeinde Petersberg und LAG Unteres Saaletal und Petersberg sowie Stadt Wettin-Löbejün und Stadt Landsberg als weitere Partner

Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung am 02.06.2017 in der VinoInfo in Höhnstedt

Kooperationsprojekt

Entwicklung von Lutherwegtagen

am Lutherweg in den Landkreisen Saalekreis und Mansfeld-Südharz

Im Rahmen dieser Kooperation wird der Lutherweg in Sachsen-Anhalt auch nach dem Reformationsjahr 2017 inhaltlich weiterentwickelt. Dabei geht es u.a. um die Organisation von vier Lutherwegetagen in den Orten Höhnstedt, Gütz, Wansleben am See und Wippra. Gleichlaufend stehen die Entwicklung und Erprobung von Vor-Ort-Angeboten, die eine nachhaltige Attraktivitätssteigerung des Wander- und Pilgerweges in beiden
Regionen befördern, auf der Agenda. Am 02.06.2017 fand die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung des Projektes in der VinoInfo in Höhnstedt statt.
Unterschrieben haben die Vorsitzenden der LEADER-Regionen Herr Martin Lösel für die LAG Unteres Saaletal und Petersberg und Herr. Dr.sc. Lutz Koch für die LAG Mansfeld-Südharz sowie die Vertreter der Projektträger Frau Dr. Angelika Klein, Landrätin des Landkreises Mansfeld-Südharz und Herr Hartmut Handschak, Stellvertreter des Landrates des Saalekreises. Im Juli 2018 startete das Projekt in die Umsetzung, nachdem die Projektträger den lang ersehnten Zuwendungsbescheid erhielten.

Projektträger und beteiligte LAG:
Landkreis Saalekreis und LAG Unteres Saaletal und Petersberg
Landkreis Mansfeld-Südharz und LAG Mansfeld-Südharz

Kooperationsprojekt

Natur im Garten

Ökologische Gestaltung und Pflege von öffentlichen Grünräumen

In Kooperation der vier Projektpartner werden ökologische Gestaltungs- und Pflegekonzepte samt begleitender Ökopädagogik entwickelt sowie ökologisch
gepflegte Vorzeigeflächen in den Gemeinden gestaltet. Die Kooperationspartner
haben sich das Ziel gesteckt, ihre Gärten und Grünräume ökologisch nachhaltig
und zukunftsorientiert zu entwickeln, um sie für Bewohner und Besucher
attraktiv zu gestalten. Gleichwohl leisten sie damit einen Beitrag zur Erhöhung
der Artenvielfalt sowie zum Boden-, Wasser- und Klimaschutz. Zu den gemein-
samen Projektaktivitäten gehören u.a. die Entwicklung von ökologischen Schau-
und Lehrgärten, die Entwicklung eines Konzeptes zur Erstellung öffentlicher
Grünflächenkataster mit zugehörigem Schulungsprogramm und die Entwicklung
von Pflegestufenplänen sowie das Testen in  Pilotgemeinden. In Workshops,
Seminaren, Sommerschule und bei Fachexkursionen der Partnerregionen sollen
die Kooperationspartner und lokalen Akteure für die naturpädagogische Arbeit
und in der ökologischen Grünraumgestaltung und -pflege geschult werden. So
kann ein intensiver Austausch und Wissenstransfer zwischen den Partnern
stattfinden.

Projektträger und beteiligte LAG:
Hochschule Anhalt/Bernburg und LAG Unteres Saaletal und Petersberg
Regionalentwicklungsverein (REV) Donau NÖ-Mitte und LAG Donau NÖ-Mitte
Altmarkkreis Salzwedel und LAG Mittlere Altmark
Verbandgemeinde Obere Aller und LAG Flechtinger Höhenzug

Gutsscheune Teicha

Umbau der Gutsscheune für Veranstaltungen

Projektträger: Fa. Hädicke Spezialitäten
Umsetzung: 2016; 2017

Der Gutshof Teicha ist seit dem 13. Jahrhundert im Familienbesitz. Seit 1990 werden einige ehemals landwirtschaftliche Gebäude für die Produktion von Spezialitäten und Fertiggerichten genutzt. Auch in Zukunft soll die Bausubstanz des denkmalgeschützten Gutshofes erhalten bleiben und als Grundlage für einen weiteren Ausbau des Unternehmens dienen. So konnte in einem ersten Bauabschnitt der Hofraum für den unternehmensbedingten Kunden- und Lieferantenverkehr neu gestaltet und optisch aufgewertet werden. Im nächsten Schritt ist die Umnutzung der Gutsscheune in einen Veranstaltungsort geplant. Dieses Vorhaben stärkt nicht nur das Unternehmen, es trägt auch zur Sicherung der Arbeitsplätze bei. Zusätzlich bildet die Entwicklung des Gutshofes Teicha ein weiteres touristisches Standbein und bereichert das kulturelle Angebot in der Region.

Gut Trebitz

Gut Trebitz

Sanierungsarbeiten
auf dem Gut

Projektträger: Privat
Umsetzung: 2016; 2017

Familie Otto betreibt auf dem Gutshof in Trebitz Landwirtschaft und ein Hof-Café. Die Pflasterarbeiten werten den Gutshof optisch auf, erhalten aber auch den Charakter der denkmalgeschützten Hofanlage. Die Sanierung des Daches an der im Eingangsbereich befindlichen Scheune dient in erster Linie der Sicherung der landwirtschaftlichen Produkte. Mit dem Ersatz der alten Asbestplatten durch Ziegel erlebt sowohl die Scheune als auch der Hof eine optische Aufwertung. So stärkt die Maßnahme den Landwirtschaftsbetrieb und sichert die vorhandenen Arbeitsplätze. Auch für die Besucher ist der Hof attraktiver.

Vision für den Templerhof Mücheln

Templerhof Mücheln

Ausbau der Scheune als Galerie und Gartencafé

Projektträger: Privat
Umsetzung: 2016

Die Antragsteller betreiben bereits seit 2012 erfolgreich das Garten-Café „Picknick am Wegesrand“ in der ehemaligen Dorfkirche. Mit dem Ausbau der Kulturscheune als Galerie und Gartencafé entwickelt sich der Templerhof Mücheln in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Mücheln noch weiter zum kulturellen Zentrum der Region. Das Vorhaben fördert die touristische Entwicklung, stärkt aber auch das Unternehmen der Antragsteller als Grundlage für die Sicherung der Arbeitsplätze.

Pizzeria Ciccio in Brachwitz

Ausbau des Scheunenbodens zur Pension

Projektträger: Privat
Umsetzung: 2017

Seit 2002 betreibt die Familie auf Ihrem ehemaligen Bauernhof die Pizzeria Ciccio. Nach bereits erfolgter Erweiterung bietet die Pizzeria Platz für bis zu 100 Gäste bei Veranstaltungen und Feierlichkeiten. Mit dem Ausbau des Heubodens zur Pension sind Zwei- und Mehrbettzimmer entstanden. Diese bereichern das Beherbergungsangebot der Region, insbesondere für Radfahrer oder auch Schulklassen und sichern als zweites Standbein den Familienbetrieb und dessen Mitarbeiter.

Stiftskirche Petersberg

Stiftskirche Petersberg

Instandsetzung Nordostquerhaus-Chor

Projektträger: Kirchliche Stiftung Petersberg
Umsetzung: 2016

Mit der denkmalgerechten Sanierung der geschädigten Bausubstanz an der Nordseite der Stiftskirche Petersberg kann sowohl die Erhaltung des Baudenkmals als auch die Sicherstellung der Standsicherheit gewährleistet werden. Der Erhalt der Stiftskirche bringt nicht nur die Sicherung des kirchlichen Lebens auf dem Petersberg mit sich, auch der Tourismus in der Region profitiert; schließlich führen die touristischen Routen der Straße der Romanik, des Lutherweges sowie die Kultur- und Erlebnisroute „Auf den Spuren der Wettiner“ allesamt an der Stiftskirche vorbei.

Erstellung eines Konzeptes

zur Errichtung und zum Betrieb eines Wissenschaftsladens

Projektträger: Hochschule Anhalt
Umsetzung: 2017

Mit der Einrichtung und des Betriebs eines Wissenschaftsladens soll eine innovative Strategie umgesetzt werden, um regional einen konkreten Ort als bisher fehlende Schnittstelle zwischen Wissenschaft bzw. Forschung und wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Akteuren zu schaffen. Im ersten Schritt ist die Erstellung eines Konzeptes zur zielorientierten und nachhaltigen Realisierung des Gesamtprojektes „Einrichtung eines Wissenschaftsladens und Durchführung eines Impulsprojekts zu seiner Bewirtschaftung“ mit dem Fokus auf die Durchführung des Impulsprojekts gefördert wurden.

Erstellung eines Konzeptes

zur Einrichtung und Bewirtschaftung eines Lehrweinberges

Projektträger: Hochschule Anhalt
Umsetzung: 2017

Im Unteren Saaletal, d.h. auch in Bernburg und Umgebung, wurde in einigen Epochen der vergangenen Jahrhunderte Weinbau betrieben. Dieser ist jedoch aufgrund historischer Klimaveränderungen und einer damit verbundenen unrentablen Produktion oder verschlechterten Qualität zurückgegangen. Heute zeugen noch Flur-, Straßen und Wegbezeichnungen oder z.B. Weinsorten wie der Blaue Bernburger vom einstigen Weinbau. Mit den prognostizierten Klimaveränderungen eröffnet sich die Option, dass der Weinbau in die Region Bernburg zurückkehren kann. Aus der Geschichte des Weinbaus heraus bietet sich mit der Anlage eines Weinbergs inkl. der Herstellung erforderlicher Infrastruktur sowie Ausstattung in der Region Bernburg die Chance dieses Kulturlandschaftselement als Teil der durch den Menschen gestalteten Umwelt neu zu interpretieren. Im ersten Schritt ist die Erstellung eines Konzeptes zur zielorientierten und nachhaltigen Realisierung des Gesamtprojektes „Konzept zur Anlage sowie zum Betrieb bzw. zur Bewirtschaftung eines Demonstrations- und Lehrweinberges“ gefördert wurden.

Kirche Latdorf

Kirche Latdorf

Sanierungsarbeiten an der Fassade

Projektträger: Ev. Parochialverband Latdorf
Umsetzung: 2016

Gerade die kleinen Kirchengemeinden unternehmen enorme Anstrengungen, die finanziellen Mittel aufzubringen, ihre oftmals Jahrhunderte alten Kirchen, die wie kaum ein anderes Gebäude das Ortsbild prägen, für die nächsten Generationen zu erhalten. Damit tragen sie nicht nur zum Erhalt des Bauwerkes bei, sondern sichern der gesamten Region ein Stück Tradition und Heimatverbundenheit.

Vereinsheim des Rassekaninchenzuchtvereins G830 Osmarsleben e.V.

Rassekaninchen-
zuchtverein Osmarsleben

Dachsanierung des Vereinsheims

Projektträger: Rassekaninchenzuchtverein G830 Osmarsleben e.V.
Umsetzung: 2016

Seit Jahren engagieren sich die Vereinsmitglieder für den Erhalt ihres Vereinsheimes. Das Vereinsheim ist mit seinen zahlreichen Veranstaltungen fester Bestandteil des dörflichen Zusammenlebens. Dazu kümmern sich die engagierten Mitglieder um die Ausrichtung von Veranstaltungen, die Erwirtschaftung der Betriebskosten und den Erhalt des Gebäudes. Die Sanierung des Daches war für den Erhalt des Gebäudes und als dörfliche Gemeinschaftseinrichtung unumgänglich.

Kirche Schiepzig
"Sankt Helena"

Restaurierung der Kirchturmuhr

Projektträger:
Ev. Kirchspiel Salzmünde
Umsetzung: 2017

Die ehemals vorhandene Kirchturmuhr wurde 1942 nach Halle zur Reparatur gebracht und galt nach Kriegsende als verschollen. Lediglich zwei Zifferblätter und die Zeigerwerke waren noch vorhanden. Dank der LEADER-Förderung konnte nun die nicht mehr vorhandene Kirchturmuhr ersetzt und eingebaut werden.
In Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde konnten in einem ersten Bauabschnitt die alten Zifferblätter und Zeigerwerke restauriert sowie in einem zweiten Bauabschnitt die Zifferblätter am Kirchturm montiert werden.
Der geförderte dritte Bauabschnitt umfasste die elektrische Uhr, Schlag- und Zeigerwerke, Schlagschalen, deren Verkabelung sowie die gesamte Montage.

 

 

Pappelring Fienstedt

Gestaltung des Dorfensembles Fienstedt

Projektträger: Pappelring e.V.
Umsetzung: 2017

Das kulturhistorische Gesamtensemble Pappelring in Fienstedt war aufgrund des hohen Alters und Krankheitsbefall der alten Pappeln gefährdet – Anfang 2017 mussten sämtliche alte Pappeln gefällt werden. Im Zuge des LEADER-Projektes erfolgten die Entfernung der Wurzeln der gefällten Bäume und die Neuanpflanzung von 15 Pappeln. Zudem wurde das Ehrenmal der im I. Weltkrieg Gefallenen aus Fienstedt restauriert. Durch die Recherchen des Vereins Pappelring e.V. konnten die Daten der Gefallenen auf dem Ehrenmal korrigiert, ergänzt und erneuert werden.
Das Gesamtensemble Pappelring, an der barocken Kirche und dem Dorfteich befindlich, beinhaltet neben dem Ehrenmal den Dorfbrunnen sowie einen Bauernstein als Sinnbild der hiesigen Stätte des bäuerlichen Rügegerichts.
Am Lutherweg gelegen ist der Pappelring Fienstedt häufig Ziel und Rastplatz von Touristen. Die Ortschaft und verschiedene Vereine nutzen diesen Platz rege für Veranstaltungen, wie bspw. das traditionelle Himmelfahrtsfest. 

Natur- und Lernwerkstatt Schochwitz

Energetische Teilsanierung und Erweiterung des Außengeländes

Projektträger:
Natur schafft Wissen gGmbH
Umsetzung: 2017 

Kinder- und Jugendliche können mehrmals die Woche verschiedene Umweltbildungs- und Freizeitangebote in der Natur- und Lernwerkstatt in Schochwitz wahrnehmen. Der öffentlich zugängliche Naturerlebnispfad bietet zudem der ganzen Familie ein regionales Naturerlebnis.
Um die Attraktivität und den Informationsgehalt zu erhöhen, wurde das Gebäude energetisch teilsaniert sowie das Außengelände erweitert. Im Einzelnen wurden sieben Fenster erneuert, wodurch eine Verbesserung der Energiebilanz erreicht wird. Durch die Gestaltung der Fassade mit Naturmotiven konnte der Flachbau attraktiver gestaltet werden und fügt sich nun besser in das Dorfbild ein. Weiterhin wurde mit dem Anlegen eines Obst- und Gemüsegartens und einer Bienenwiese das Gelände im Außenbereich erweitert. Auch der Naturerlebnispfad wurde um einige Elemente, wie dem Lehmbackofen und Wasserspiele, ausgebaut.

Züchtung alternativer Ölpflanzen

Anschaffung von Versuchstechnik

Projektträger: Exsemine GmbH
Umsetzung: 2017

Die Exsemine GmbH befasst sich mit der Saatgutforschung, speziell mit der Züchtung alternativer Ölpflanzen und der Entwicklung und Vermarktung entsprechender regionaler Produkte. Durch die Einbringung neuer Nutzpflanzen in die regionale Agrarlandschaft wird darüber hinaus ein Beitrag zur Erhöhung der biologischen Vielfalt geleistet. Um die Vorgänge nicht mehr manuell durchführen zu müssen und die Feldversuche effizienter zu gestalten, wurde ein Kompakttraktor sowie eine stationäre Dreschmaschine über LEADER gefördert.
Die Exsemine GmbH leistet mit ihrer Arbeit einen erheblichen Beitrag in der Forschung und Entwicklung sowie für die Stärkung der ökologischen Landwirtschaft.

Kirche Naundorf

Restaurierung des romanischen Dorfportals

Projektträger: Kirchengemeindeverband Elsteraue-Kabelsketal
Umsetzung: 2017

Das romanische Portal an der Naundorfer Kirche gehört wegen seiner Größe und der künstlerisch hochwertigen Schmuckformen zu den kunsthistorisch bedeutendsten romanischen Baudetails des Saalekreises und darüber hinaus.
Mit der Restaurierung des Portals wurde das Baudenkmal erheblich aufgewertet.
Im Einzelnen wurden zunächst die Steinoberflächen gefestigt und anschließend die verwitterten Sandsteine mittels Mörtel in ihrer alten Form ergänzt. Zudem erhielten die links stehenden Säulen eine neue Aufstandsfläche. An den Schmuckteilen der Säulenschäfte und Kapitellen wurden lediglich Sicherungen vorgenommen. 

Kirche Gerbitz

Dachsanierung

Projektträger:
Ev. Kirchengemeinde Gerbitz
Umsetzung: 2017

Die Kirche ist als Aushängeschild von Gerbitz schon aus größerer Entfernung, egal aus welcher Richtung man in den Ort kommt, zu sehen. Auch inmitten der Ortschaft ist die Kirche im neoromanischen Stil mit schmuckem Ziegelsichtmauerwerk unübersehbar.
Mit der Dachsanierung konnte der Erhalt dieser ortsbildprägenden Bausubstanz sichergestellt werden. Angelehnt an den mit Schieferplatten neu eingedeckten Turm, wurden auf dem Kirchenschiff sowie auf der angrenzenden Apsis und deren Anbauten schieferfarbene Glattziegel aufgebracht.

Kirche Garsena

Außensanierung

Projektträger:
Ev. Kirchengemeinde Könnern
Umsetzung: 2018

Die Kirche in Garsena ist wesentlicher Bestandteil des „Freigutes Garsena“, eine Kinder- und Jugendeinrichtung, die mit landwirtschaftlich-technischem Ansatz im pädagogisch-erzieherischen und verhaltenstherapeutischen Bereich arbeiten. Im Rahmen der LEADER-Maßnahme wurden das Dach, die Fassade sowie der Turm saniert, wodurch die Kirche als wesentlicher Kulturträger und Begegnungs- bzw. Lernort erhalten bleiben kann.

Dorfkirche Döblitz

Neueindeckung des Turmdaches

Projektträger: Ev. Kirchengemeinde Brachwitz
Umsetzung: 2017

Die Kirche in Döblitz ist ein spätromanisches Gotteshaus, das in der ersten Hälfte des 13.Jahrhunderts errichtet worden sein soll. Der Turm wurde etwa 1300 ergänzt.
Seit Jahren wird die Dorfkirche durch den Förderverein abschnittsweise und erfolgreich saniert. Wegen undichter Stellen des Daches und herabfallenden Ziegeln bestand die Gefahr sowohl für die Nutzer der Kirche als auch für die Bausubstanz. Dieser Bauabschnitt, die Neueindeckung des Turmdaches, wurde mit LEADER-Fördermitteln unterstützt. Das Dachtragewerk wurde bereits in einem früheren Bauabschnitt instand gesetzt.
Mit der Sanierung wird die Kirche nicht nur als religiöses Bauwerk, sondern auch seine geschichtliche und kulturelle Bedeutung als Kulturdenkmal für den Ort und für die Allgemeinheit erhalten.