Projekte

Die Projektarbeit steht bei LEADER im Mittelpunkt. Wenn Sie eine innovative Projektidee haben und an einer LEADER-Förderung interessiert sind, empfehlen wir eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit dem LEADER-Management.

Wir beraten Sie gerne über die Fördermöglichkeiten und unterstützen Sie bei der Projektentwicklung!

Modellregion

"Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen"

Der Salzlandkreis ist eine von 18 Modellregionen in Deutschland.

Am 12.09.2016 startete das vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur geförderte Modellprojekt "Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen". Im Rahmen dessen sollen zukunftsfähige Standortkonzepte und Mobilitätsangebote entwickelt werden. Mit der Einbindung möglichst vieler regionaler Akteure soll das Vorhaben in den nächsten zwei Jahren dazu dienen, standort- und verkehrsplanerische Ansätze zusammenzuführen.

Ziel des Modellprojektes ist es, die Erreichbarkeit von Angeboten der Daseinsvorsorge an räumlich günstigen Standorten auf lange Sicht für das Kreisgebiet zu gewährleisten. So sollen Lösungen erarbeitet werden, mit denen die Bürgerinnen und Bürger auch abseits größerer Ortschaften ohne Probleme die nächste Apotheke, Bank, Schule oder Kindertagesstätte erreichen können.

Weitere Informationen zum Modellprojekt finden sie hier.

Kooperationprojekte

der Lokalen Aktionsgruppe Unteres Saaletal und Petersberg

Entwicklung von Lutherwegtagen am Lutherweg Sachsen-Anhalt in den Landkreisen Saalekreis und Mansfeld-Südharz

Projektträger und beteiligte LAG:
Landkreis Saalekreis und LAG Unteres Saaletal und Petersberg
Landkreis Mansfeld-Südharz und LAG Mansfeld-Südharz

Im Rahmen dieser Kooperation wird der Lutherweg in Sachsen-Anhalt auch nach dem Reformationsjahr 2017 inhaltlich weiterentwickelt. Dabei geht es u.a. um die Organisation von vier Lutherwegetagen in den Orten Höhnstedt, Gütz, Wansleben am See und Wippra. Gleichlaufend stehen die Entwicklung und Erprobung von Vor-Ort-Angeboten, die eine nachhaltige Attraktivitätssteigerung des Wander- und Pilgerweges in beiden Regionen befördern, auf der Agenda.
Am 02.06.2017 fand die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung des Projektes in der VinoInfo in Höhnstedt statt. Unterschrieben haben die Vorsitzenden der LEADER-Regionen Herr Martin Lösel für die LAG Unteres Saaletal und Petersberg und Herr. Dr.sc. Lutz Koch für die LAG Mansfeld-Südharz sowie die Vertreter der Projektträger Frau Dr. Angelika Klein, Landrätin des Landkreises Mansfeld-Südharz und Herr Hartmut Handschak, Stellvertreter des Landrates des Saalekreises.

Ökologische Gestaltung und Pflege von öffentlichen Grünräumen

Projektträger und beteiligte LAG:
Hochschule Anhalt/Bernburg und LAG Unteres Saaletal und Petersberg
Regionalentwicklungsverein (REV) Donau NÖ-Mitte und LAG Donau NÖ-Mitte
Altmarkkreis Salzwedel und LAG Mittlere Altmark
Verbandgemeinde Obere Aller und LAG Flechtinger Höhenzug

In Kooperation der vier Projektpartner werden ökologische Gestaltungs- und Pflegekonzepte samt begleitender Ökopädagogik entwickelt sowie ökologisch gepflegte Vorzeigeflächen in den Gemeinden gestaltet. Die Kooperationspartner haben sich das Ziel gesteckt, ihre Gärten und Grünräume ökologisch nachhaltig und zukunftsorientiert zu entwickeln, um sie für Bewohner und Besucher attraktiv zu gestalten. Gleichwohl leisten sie damit einen Beitrag zur Erhöhung der Artenvielfalt sowie zum Boden-, Wasser- und Klimaschutz.
Zu den gemeinsamen Projektaktivitäten gehören u.a. die Entwicklung von ökologischen Schau- und Lehrgärten, die Entwicklung eines Konzeptes zur Erstellung öffentlicher Grünflächenkataster mit zugehörigem Schulungsprogramm und die Entwicklung von Pflegestufenplänen sowie das Testen in Pilotgemeinden. In Workshops, Seminaren, Sommerschule und bei Fachexkursionen der Partnerregionen sollen die Kooperationspartner und lokalen Akteure für die naturpädagogische Arbeit und in der ökologischen Grünraumgestaltung und -pflege geschult werden. So kann ein intensiver Austausch und Wissenstransfer zwischen den Partnern stattfinden.

Beantragte Projekte

in 2017

Ausbau der Natur- und Lernwerkstatt in Schochwitz; Natur schafft Wissen gGmbH
Die Natur- und Lernwerkstatt in Schochwitz führt Umweltbildungs- und Freizeitangebote durch. Um die Attraktivität und den Informationsgehalt der Angebote zu erhöhen, soll das Gebäude energetisch teilsaniert sowie das Außengelände erweitert werden. Einzelmaßnahmen sind die Erneuerung von sieben Fenstern, wodurch eine Verbesserung der Energiebilanz erreicht wird. Durch die Gestaltung der Fassade mit Naturmotiven wird der Flachbau attraktiver und kann sich besser in das Dorfbild einfügen. Weiterhin wird unter anderem mit dem Anlegen eines Obst- und Gemüsegartens und einer Bienenwiese das Angebot im Außengelände erweitert. Auch der bereits begonnene Naturerlebnispfad wird um einige Elemente, wie Lehmbackofen und Wasserspiele, ausgebaut. Die Natur- und Lernwerkstatt trägt dazu bei, den ländlichen Raum als attraktiven Lebensraum zu etablieren. Kinder- und Jugendliche können mehrmals die Woche verschiedene Freizeitangebote wahrnehmen. Der öffentlich zugängliche Naturerlebnispfad bietet zudem der ganzen Familie ein regionales Naturerlebnis.

Züchtung alternativer Ölpflanzen; Exsemine GmbH; Zappendorf
Die Exsemine GmbH befasst sich mit der Saatgutforschung, speziell mit der Züchtung alternativer Ölpflanzen und der Entwicklung und Vermarktung entsprechender regionaler Produkte. Durch die Einbringung neuer Nutzpflanzen in die regionale Agrarlandschaft wird darüber hinaus ein Beitrag zur Erhöhung der biologischen Vielfalt geleistet. Da viele Vorgänge momentan manuell durchgeführt werden, wird ein Kompakttraktor sowie eine stationäre Dreschmaschine benötigt, um die Feldversuche in Zukunft effizienter zu gestalten. So leistet die Examine GmbH mit ihrer Arbeit einen erheblichen Beitrag in der Forschung und Entwicklung sowie für die Stärkung der ökologischen Landwirtschaft.

Schaffung eines ökologischen Holzhauses als Ort der Begegnung und Bildung; Stiftung Ev. Jugendhilfe St. Johannis; Neugattersleben
Die Stiftung Ev. Jugendhilfe arbeitet besonders mit benachteiligten und ausländischen Menschen und deren Familien zusammen, denen oftmals die Möglichkeiten des Kennenlernens und Austausches fehlen. Seit 2011 ist die Stiftung Eigentümer und Träger der Ökostation. Auf dem 14.000m² großen Gelände wurde seitdem ein Teil des alten Schulungs- und Seminarhauses zu einem Kompetenz- und Begegnungszentrum ausgebaut. Unter dem Motto „Kommen-Erleben-Bleiben“ möchte sich die Ökostation weiter profilieren und besonders die benannte Zielgruppe ansprechen. Dazu ist auf dem gemeinsamen alten Fundament der Bau eines barrierefreien Holzhauses mit Übernachtungs- und Kreativräumen geplant. So kann die Ökostation zu einem Ort der Begegnung, Bildung und des interkulturellen Austauschs erweitert und aufgewertet werden.

Umnutzung eines Stallgebäudes in Gewerbeeinheit; Blumen Mainhardt GmbH; Niemberg
Die Blumen Meinhardt GmbH ist ein Gartenbauunternehmen, geführt in fünfter Generation, mit Spezialisierung auf die Produktion und Vermarktung von Zierpflanzen. Neben der Produktion betreibt das Unternehmen in Niemberg einen Hof mit Blumenfachgeschäft. Dessen Räumlichkeiten sind stark veraltet. Daher ist nun der Aus- und Umbau des brachliegenden landwirtschaftlichen Gebäudes, vorrangig mit Arbeiten im Innenbereich, geplant. So kann das Unternehmen dem heutigen Standard und hohen Qualitätsansprüchen der Kunden gerecht werden sowie seinen Mitarbeitern einen Pausenraum und moderne Sanitäranlagen bieten.

Barrierefreier Zugang für das Ärztehaus in Peißen; Verein Bürger für Peißen
Um das Vorhandensein der allgemeinmedizinischen Arztpraxis für die Ortsteile Rabatz, Peißen, Stichelsdorf, Braschwitz und Zöberitz in Peißen sowie dessen inklusionsgerechte Nutzung sicherzustellen, ist eine räumliche Umgestaltung des Innenbereichs und ein barrierefreier Zugang geplant. Im Mittelpunkt stehen die Neuaufteilung der Räume, die Erneuerung der E-Anlage, die Wärmedämmung der Decken und Fußböden sowie die Umgestaltung der Toiletten und Zugänge zum Objekt, sodass sie den Ansprüchen der Barrierefreiheit entsprechen.

Anlage eines Weinberges inklusive der erforderlichen Infrastruktur;
Hochschule Anhalt; Bernburg

Mit den prognostizierten Klimaveränderungen eröffnet sich die Option, dass der Weinbau in die Region Bernburg zurückkehren kann. Aus der Geschichte des Weinbaus heraus bietet sich mit der Anlage eines Weinberges inklusive der erforderlichen Infrastruktur und Ausstattung die Chance, dieses Kulturlandschaftselement in der Region zu etablieren. Die Hochschule Anhalt plant diesbezüglich die Instandsetzung eines ehemaligen Garagengebäudes zur Lagerung von Gerätschaften und Materialien sowie zur Durchführung von Seminaren und Veranstaltungen in der Vegetationsperiode. Ebenso ist die Erschließung und Einrichtung der Außenanlagen durch Wege erforderlich. Ziel des Vorhabens ist die gemeinsame Entwicklung und das Erlebbarmachen der vielfältigen Nutzungsoptionen des Themas Wein, um dadurch regionale Impulse für wirtschaftliche, auch touristische, gesellschaftliche und kulturelle Aktivitäten zu generieren.

Entwicklung des Gutshofes Teicha zum Produktions- und Veranstaltungsort; Hädicke Spezialitäten
Die Firma Hädicke Spezialitäten plant die Entwicklung und Erweiterung des Gutshofes in Teicha zu einer Veranstaltungsscheune. Um diese Maßnahme vorzubereiten, soll in einem ersten Schritt der Logistikbereich auf dem Grundstück verlagert und umgebaut werden, um eine Modernisierung und Optimierung der Logistik zu erzielen. So kann der Gutshof auf langfristige Sicht für Veranstaltungen genutzt werden.

Erweiterung der Pension Altes Fährhaus in Salzmünde
Im Hauptgebäude der Pension Altes Fährhaus in Salzmünde sind eine Dacherneuerung sowie der Ausbau des Obergeschosses geplant. In diesem Zuge sollen zusätzlich drei neue Zimmer inklusive einer kleinen Terrasse mit direktem Blick auf die Saale und den Yachthafen eingerichtet werden. So entstehen neue Übernachtungsmöglichkeiten für den Rad- und Bootstourismus in der Region.

Teilsanierung des Gutshofes Gut Trebitz
Das Gut Trebitz betreibt einen Bauernhof mit circa 175 ha Acker und 25 ha Grünland, das 25 schottische Hochlandrinder beweiden. Auf dem Gutshof gibt es in einem ehemaligen Pferdestall ein Hof-Café mit Restaurant. Zudem befindet sich in dem Bauernhaus eine Pension sowie vier fest vermietete Wohnungen. Um das Gut auch weiterhin als touristisches Ziel im Saaletal zu erhalten, müssen einige Sanierungsmaßnahmen im Außenbereich durchgeführt werden. Dies betrifft unter anderem das Dach, die Fenster sowie die Fassade.

Umgestaltung des des Vereinshauses und der Freiflächen; Lebendorfer
Musikverein e.V.

Der Lebendorfer Musikverein e.V. betreibt seit einigen Jahren ein eigenes Vereinshaus mit angrenzenden Freiflächen. Diese wurden in den ersten Bauabschnitten bereits teilweise umgebaut. Mit dem dritten Bauabschnitt sollen nun die Terrassenüberdachung vergrößert, eine Multifunktionsfläche geschaffen sowie die Erneuerung der Treppe durchgeführt werden, deren Stufenmaß noch an die ehemalige Nutzung des Objektes als Kindergarten erinnert. Durch die abgeschlossenen Bauabschnitte konnte die Vereinsarbeit bereits wesentlich verbessert werden. So kam es zum Ausbau der Jugendgruppe und zu einer besseren Akzeptanz im dörflichen Leben. Die geplanten Maßnahmen sollen dies weiter unterstützen. 

Instandsetzung des Dachs und Sanierung der Strebepfeiler der
Templerkapelle; Stadt Wettin-Löbejün; Mücheln

Die Templerkapelle in Mücheln ist ein bedeutendes Beispiel frühgotischer Architektur im Mitteldeutschen Raum. Zurzeit wird der Innenbereich mit seinen erhaltenen Wandmalereifragmenten aus der Bauzeit, die filigranen bildhauerischen Arbeiten der Blattornamentik sowie die darstellenden Werksteine restauriert und vollumfänglich nutzbar gemacht. Nun soll sowohl die denkmalgerechte Erneuerung des Dachs mit der vorhandenen Form und Art der Ziegel als auch die Sanierung der Strebepfeiler im oberen Bereich erfolgen. Mit der vollständigen Sanierung der Kapelle wird das Gesamtensemble der historischen Landschaft abgeschlossen. Die geplante Nutzung für Konzerte und Ausstellungen soll dazu führen, dass sich die Templerkapelle wieder zu einer Kulturstätte entwickelt.

Sanierung der Außenhülle der Stiftskirche Petersberg; Kirchliche Stiftung
Petersberg

Mit dem fünften Bauabschnitt soll die Sanierung der Außenhülle der Stiftskirche Petersberg abgeschlossen werden. Diese umfasst die Sanierung des Dachs und der Fassade sowie die Aufarbeitung der Fenster und Türen. Durch die Baumaßnahmen kann die Stiftskirche als Station auf der Straße der Romanik, des Lutherweges und der Kultur- und Erlebnisroute „Auf den Spuren der Wettiner“ erhalten werden und das kirchliche Leben auf dem Petersberg sowie die Belebung des Tourismus in der Region sicherstellen.

Sanierung des Nebengebäudes als Seminarraum für die Sportbootschule;
Privat; Brachstedt

Für die Sportbootschule in Brachstedt ist die Sanierung eines Nebengebäudes geplant, um es als Seminarraum zu nutzen. In diesem Zuge soll es eine energetische Aufwertung mittels Solaranlage und Anschluss der Heizung an eine Wärmepumpe geben. Ebenso dient das Projekt dem Erhalt Ortsbild prägender Bausubstanz, da es sich um ein Lehmgebäude aus dem Jahr 1880 handelt. Durch die Einrichtung eines Seminarraumes, den es momentan nicht gibt, kann das Angebot der Sportbootschule verbessert werden.

Gestaltung des Dorfensembles Pappelring in Fienstedt; Pappelring e.V.
Das Dorfensemble Pappelring hat mit dem dort vorhandenen Bauernstein eine besondere Bedeutung für die historische bäuerliche Kultur in der Region. Der Pappelring stellt nicht nur ein touristisches Ausflusgziel dar - gelegen neben der Barockkirche am Lutherweg -, sondern dient der Pflege des örtlichen Brauchtums, da der Platz regelmäßig für Veranstaltungen, wie das traditionelle Himmelfahrtsfest, genutzt wird. Die Pappeln sind bereits über 50 Jahre alt und zum Teil von Krankheiten befallen, eine Fällung ist damit unausweichlich. Der Pappelring e.V. hat sich als eine seiner Aufgaben den Erhalt und die Pflege des Pappelrings gestellt und plant nun die Fällung, die Entfernung der alten Wurzeln sowie die Neuanpflanung von 15 Pappeln.

Neueindeckung des Turmdachs der Dorfkirche in Döblitz; Ev.
Kirchengemeinde Brachwitz

Die spätromanische Kirche in Döblitz wird seit Jahren durch den Förderverein abschnittsweise saniert. Mit der provisorischen Deckung des Kirchturmdaches besteht die Gefahr, dass es in das bereits fertiggestellte Kirchenschiff einregnet. Das Dachtragewerk wurde bereits instandgesetzt und soll denkmalgerecht mit Tonbibern gedeckt werden. Mit der Sanierung der Dorfkirche hat sich der Förderverein das Ziel gesetzt, sowohl das Baudenkmal zu erhalten als auch einen kulturellen Mittelpunkt für Döblitz zu schaffen.

Sanierung der Kirche in Garsena; Ev. Kirchengemeinde Könnern
Die Kirche in Garsena ist wesentlicher Bestandteil des „Freigutes Garsena“, eine Kinder- und Jugendeinrichtung, die mit landwirtschaftlich-technischem Ansatz im pädagogisch-erzieherischen und verhaltenstherapeutischen Bereich arbeiten. Gleichzeitig erfüllt sie die Funktion der Kirche für die Einwohner von Garsena. Durch die Sanierung des Dachs, der Fassade und des Turms kann die Kirche als wesentlicher Kulturträger sowie als Begegnungs- und Lernort erhalten bleiben.

Dachsanierung der Kirche in Gerbitz; Ev. Kirchengemeinde Gerbitz
Mit der Dachsanierung der neoromanischen Kirche in Gerbitz soll der Erhalt der ortsbildprägendsten Bausubstanz sichergestellt werden. Gleichzeitig ist die Einrichtung eines Stillebereichs im Innenraum der Kirche als Ort der Ruhe und Besinnung geplant.

Sanierung und Nutzungserweiterung der Ev. Dorflirche zu Mösthinsdorf; Ev. Kirchenspiel Ostrau
Die Dorfkirche in Mösthinsdorf wird nicht nur als Gotteshaus genutzt, dank des Mösthindorfer Heimatvereins finden hier regelmäßig Konzerte bekannter Musikgrößen sowie Festgottesdienste mit Chor und Instrumentalmusik statt, zu denen Einwohner unterschiedlichsten Alters zusammenkommen. Um den Erhalt der Kirche zu sichern, ist eine komplette Instandsetzung und Restaurierung der Innen- und Außenbereiche notwendig. Weiterhin soll die Kirche in den Radweg Halle-Petersberg-Fuhne sowie in den Weg der Wettiner touristisch eingebunden werden. In diesem Sinne ist eine Nutzungserweiterung als Rast- und Konzertkirche geplant, wobei unter anderem Veranstaltungsräume, eine kleine Küche sowie Sanitäranlagen entstehen sollen.

Restaurierung des romanischen Portals an der Kirche in Naundorf;
Kirchengemeindeverband Elsteraue-Kabelsketal
Das spätromanische Portal an der Südseite der Naundorfer Kirche ist aufgrund seiner außergewöhnlichen Größe als ein bedeutender Bauschmuck über den Saalekreis hinaus einzuschätzen. Das Portal ist in einem dringend restaurierungsbedürftigen Zustand. Mit der Instandsetzung des Portals wird nicht nur das Baudenkmal erheblich aufgewertet, es entsteht auch ein Werbefaktor innerhalb der Gemeinde und darüber hinaus.

Sanierung des Südportals der Dorfkirche in Gütz; Förderverein Gützer
Kirche e.V.

Die am Lutherweg gelegene Dorfkirche „St. Anna und St. Katharina“ in Gütz soll mit verschiedenen Einzelmaßnahmen die offenen Restaurierungen sichern, den sakralen Raum vervollständigen sowie die Funktionalität einer modernen und spirituellen Veranstaltungs- und Begegnungsstätte ermöglichen. So sind unter anderem eine barrierefreie Treppenanlage vor dem Südportal und die Restaurierung des in den achtziger Jahren verloren gegangenen barocken Vorbaus mit romanischem Fenster und mittelalterlichen Farbfragmenten geplant. Ebenso soll das provisorische Blechtor, das derzeit den Eingang schützt, durch die Metallarbeit eines Bildhauers ersetzt werden.

Aufarbeitung der Kirchturmuhr der Kirche in Schiepzig; Ev. Kirchenspiel Salzmünde
Die ehemals vorhandene Kirchturmuhr wurde in den Kriegsjahren 1942 oder 1943 nach Halle zur Reparatur gebracht und galt nach Kriegsende als verschollen. Lediglich zwei Ziffernblätter und das Zeigerwerk sind noch vorhanden. Diese sollen aufgearbeitet werden und eine stärkere Beachtung der Kirche in Schiepzig erzielen.

Bewilligte Projekte

aus dem Jahr 2016

Ausbau Scheune Templerhof als Galerie und Gartencafé; Privat; Mücheln
Die Antragsteller betreiben bereits seit 2012 erfolgreich das Garten-Café „Picknick am Wegesrand“ in der ehemaligen Dorfkirche. Mit dem Ausbau der Kulturscheune als Galerie und Gartencafé entwickelt sich der Templerhof Mücheln in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Mücheln noch weiter zum kulturellen Zentrum der Region. Das Vorhaben fördert somit die touristische Entwicklung, stärkt aber auch das Unternehmen der Antragsteller als Grundlage für die Sicherung der Arbeitsplätze.

Pizzeria Ciccio Brachwitz - Ausbau Scheunenboden als Pension; Privat
Seit 2002 betreibt die Familie auf Ihrem ehemaligen Bauernhof die Pizzeria Ciccio. Nach bereits erfolgter Erweiterung bietet die Pizzeria Platz für bis zu 100 Gäste bei Veranstaltungen und Feierlichkeiten. Mit dem Ausbau des Heubodens zur Pension entstehen Zwei- und Mehrbettzimmer. Diese bereichern zum einen das Beherbergungsangebot der Region, insbesondere für Radfahrer oder auch Schulklassen und sichern als zweites Standbein den Familienbetrieb und dessen Mitarbeiter.

Umbau Gutsscheune für Veranstaltungen; Fa. Hädicke Spezialitäten; Teicha
Der Gutshof Teicha ist seit dem 13. Jahrhundert im Familienbesitz. Seit 1990 werden einige ehemals
landwirtschaftliche Gebäude für die Produktion von Spezialitäten und Fertiggerichten genutzt. Auch in Zukunft soll die Bausubstanz des denkmalgeschützten Gutshofes erhalten bleiben und als Grundlage für einen weiteren Ausbau des Unternehmens dienen. So konnte in einem ersten Bauabschnitt der Hofraum für den unternehmensbedingten Kunden- und Lieferantenverkehr neu gestaltet und optisch aufgewertet werden. Im nächsten Schritt ist die Umnutzung der Gutsscheune in einen Veranstaltungsort geplant. Dieses Vorhaben stärkt nicht nur das Unternehmen, es trägt auch zur Sicherung der Arbeitsplätze bei. Zusätzlich bildet die Entwicklung des Gutshofes Teicha ein weiteres touristisches Standbein und bereichert das kulturelle Angebot in der Region.

Stiftskirche Petersberg – Instandsetzung Nordostquerhaus-Chor; Kirchliche Stiftung Petersberg
Mit der denkmalgerechten Sanierung der geschädigten Bausubstanz an der Nordseite der Stiftskirche Petersberg kann sowohl die Erhaltung des Baudenkmals als auch die Sicherstellung der Standsicherheit gewährleistet werden. Der Erhalt der Stiftskirche bringt nicht nur die Sicherung des kirchlichen Lebens auf dem Petersberg mit sich, auch der Tourismus in der Region profitiert; schließlich führen die touristischen Routen der Straße der Romanik, des Lutherweges sowie die Kultur- und Erlebnisroute „Auf den Spuren der Wettiner“ allesamt an der Stiftskirche vorbei.

Gut Trebitz – Sanierung Dach, Fassade, Pflasterarbeiten; Privat
Familie Otto betreibt auf dem Gutshof in Trebitz Landwirtschaft und ein Hof-Café. Die Pflasterarbeiten werten den Gutshof optisch auf, erhalten aber auch den Charakter der denkmalgeschützten Hofanlage. Die Sanierung des Daches an der im Eingangsbereich befindlichen Scheune dient in erster Linie der Sicherung der landwirtschaftlichen Produkte. Mit dem Ersatz der alten Asbestplatten durch Ziegel erlebt sowohl die Scheune als auch der Hof eine optische Aufwertung. So stärkt die Maßnahme den Landwirtschaftsbetrieb und sichert die vorhandenen Arbeitsplätze. Auch für die Besucher ist der Hof attraktiver.

Konzept zur Einrichtung und zum Betrieb eines Wissenschaftsladens;
Hochschule Anhalt; Bernburg

Mit der Einrichtung und den Betrieb eines Wissenschaftsladens soll eine innovative Strategie umgesetzt werden, um regional einen konkreten Ort als bisher fehlende Schnittstelle zwischen Wissenschaft bzw. Forschung und wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Akteuren zu schaffen. Im ersten Schritt ist die Erstellung eines Konzeptes zur zielorientierten und nachhaltigen Realisierung des Gesamtprojektes „Einrichtung eines Wissenschaftsladens und Durchführung eines Impulsprojekts zu seiner Bewirtschaftung“ mit dem Fokus auf die Durchführung des Impulsprojekts gefördert wurden.

Kirche Latdorf - Sanierungsarbeiten an der Fassade; Ev. Kirchengemeinde
Latdorf

Gerade die kleinen Kirchengemeinden unternehmen enorme Anstrengungen, die finanziellen Mittel aufzubringen, ihre oftmals Jahrhunderte alten Kirchen, die wie kaum ein anderes Gebäude das Ortsbild prägen, für die nächsten Generationen zu erhalten. Damit tragen sie nicht nur zum Erhalt des Bauwerkes bei, sondern sichern der gesamten Region ein Stück Tradition und Heimatverbundenheit.

Konzept zur Anlage, Betrieb und Bewirtschaftung eines Lehrweinbergs;
Hochschule Anhalt; Bernburg

Im Unteren Saaletal, d.h. auch in Bernburg und Umgebung, wurde in einigen Epochen der vergangenen Jahrhunderte Weinbau betrieben. Dieser ist jedoch aufgrund historischer Klimaveränderungen und einer damit verbundenen unrentablen Produktion oder verschlechterten Qualität zurückgegangen. Heute zeugen noch Flur-, Straßen und Wegbezeichnungen oder z.B. Weinsorten wie der Blaue Bernburger vom einstigen Weinbau. Mit den prognostizierten Klimaveränderungen eröffnet sich die Option, dass der Weinbau in die Region Bernburg zurückkehren kann. Aus der Geschichte des Weinbaus heraus bietet sich mit der Anlage eines Weinbergs inkl. der Herstellung erforderlicher Infrastruktur sowie Ausstattung in der Region Bernburg die Chance dieses Kulturlandschaftselement als Teil der durch den Menschen gestalteten Umwelt neu zu interpretieren. Im ersten Schritt ist die Erstellung eines Konzeptes zur zielorientierten und nachhaltigen Realisierung des Gesamtprojektes „Konzept zur Anlage sowie zum Betrieb bzw. zur Bewirtschaftung eines Demonstrations- und Lehrweinberges“ gefördert wurden.

Dachsanierung Vereinsheim des Rassekaninchenzuchtvereins G830
Osmarsleben e.V.

Seit Jahren engagieren sich die Vereinsmitglieder für den Erhalt ihres Vereinsheimes. Das Vereinsheim ist mit seinen zahlreichen Veranstaltungen fester Bestandteil des dörflichen Zusammenlebens. Dazu kümmern sich die engagierten Mitglieder um die Ausrichtung von Veranstaltungen, die Erwirtschaftung der Betriebskosten und den Erhalt des Gebäudes. Die Sanierung des Daches ist für den Erhalt des Gebäudes und als dörfliche Gemeinschaftseinrichtung unumgänglich.